
Bessere Angebote für Studenten
Studien-Gebühren
Kein Student zahlt gerne Studien-Gebühren. Dabei sollen die Einnahmen dazu beitragen, die Qualität der Lehre zu verbessern. In bestimmten Fällen können Studenten von den Gebühren befreit werden.
Von Bundesland zu Bundesland verschieden
Seit 2005 werden in Deutschland Studien-Gebühren erhoben. In sechs Bundesländern zahlen Studenten für ihr Erststudium zurzeit bis zu 500 Euro pro Semester. Ob und in welcher Höhe sie zur Kasse gebeten werden, entscheidet letztendlich die Hochschule. Studien-Gebühren sind bei der Immatrikulation beziehungsweise bei der Rückmeldung zu überweisen.Für bessere Studien-Bedingungen
Studien-Gebühren sollen sicherstellen, dass die Qualität der Hochschul-Ausbildung und die Studien-Bedingungen verbessert werden. Konkret heißt das für die einzelne Hochschule: eine bessere Betreuung durch zusätzliche Professoren, bessere Orientierungs-Angebote für Studien-Anfänger oder längere Öffnungszeiten der Bibliotheken.Befreiung ist möglich für:
- Studierende, die beurlaubt sind,
- Studierende, die ein Praxis- oder Auslands-Semester absolvieren,
- Studierende, die ein "Praktisches Jahr" nach der Approbations-Ordnung für Ärzte leisten,
- Studierende, die in einem Studiengang eingeschrieben sind, der ausschließlich durch Drittmittel finanziert wird, und Doktoranden.
