Kaum eine Metropole wird von der Natur so verwöhnt wie die Hauptstadt von New South Wales. Kilometerlange Strände im Norden und Süden von Sydney sowie verträumte Buchten rund um den Hafen locken nach Feierabend und an den Wochenenden Tausende Sydneysider an.
Über 30 Strände locken zum Schwimmen und Surfen. Die Einheimischen unterscheiden zwischen den Hafen- und Pazifikstränden. Die Badebuchten am Port Jackson sind kleiner und geschützter und die See ist ruhiger, weshalb sie bei Familien mit Kindern sehr beliebt sind. Gute Schwimmer und Surfer wählen die Pazifikstrände mit hohem Wellengang. Schon in aller Herrgottsfrühe und zu jeder Jahreszeit kann man hier den Surfern im tobenden Meer zusehen.
Sydneys berühmtester und populärster Strand ist der Bondi Beach. Filmemacher und Schriftsteller, Fotografen und Maler haben ihm in ihren Werken Denkmäler gesetzt, rühmen seine multikulturelle Atmosphäre. Bondi Beach ist legendär. In Scharen strömen die Sydneysider hierher. Wer nicht gekommen ist, um Sport zu treiben, lässt sich zum Picknick oder in einer der vielen Cafés und Restaurants nieder. Bei jungen Leuten beliebt ist auch Surfen am langen Sandstrand des Cronulla Beach im Süden der Botany Bay.
Surfen auf donnernden Pazifikwellen und Sonnenbaden unter Pinien am langen Sandstrand, mit den Kindern im Rock Pool oder am Shelly Beach im ruhigeren Meer plantschen: Manly bietet beides. Schon die halbstündige Fahrt mit der Fähre vom Circular Quay ins Seebad am Nordufer des Port Jackson ist ein Erlebnis. Bei kühlerem Wetter lohnt ein Besuch des Ocean World Aquariums. Hier dürfen trainierte Taucher sogar ins Haifischbecken steigen. Informationen gibt es im gut ausgestatteten Visitor Information Centre direkt am Pier, wo die Fähren anlegen.
Vom Fähranleger geht es direkt in die Fußgängerzone mit einer großen Auswahl an Cafés und Restaurants. Nach Wassersport und Sonnenbad kann man sich hier stärken – oder zur Wanderung auf dem Manly Scenic Walkway aufbrechen. Die markierte Wanderroute ist reich an Ausblicken auf die wilde und felsige Küste und führt direkt in den Sydney Harbour National Park mit verträumten Buchten und ungezähmter Natur. Wer weniger Zeit hat, sollte zum North Head spazieren, einem Aussichtspunkt am Eingang des Hafens mit weitem Blick auf die felsige Südostküste und die weiter nördlich liegenden kilometerlangen Bade- und Surfstrände. Wie Perlen auf einer Schnur reihen sie sich aneinander und sind per Bus oder im Mietwagen bequem zu erreichen.
(ecada/Jan Noy