Volksbank Mindener Land als Kreditgeber gefragt

Die aus der Fusion der Volksbanken Minden-Hille-Porta und Petershagen hervorgegangene Volksbank Mindener Land hat ein positives Resümee ihres ersten Geschäftsjahres gezogen.

„Wir haben uns erfolgreich auf dem heimischen Finanzmarkt behauptet und sind zufrieden mit Verlauf und Ergebnis der vergangenen zwölf Monate“, hieß es bei der Vorlage der Jahresbilanz durch die drei Vorstandsmitglieder Ulrich Ernsting, Peter Scherf und Friedrich Schnittker.

 

Gefragt war das genossenschaftliche Kreditinstitut bei Mitgliedern und Kunden in 2011 vor allem als Kreditgeber. Peter Scherf: „Die mittelständische Wirtschaft hat Kredite stärker nachgefragt als im Jahr zuvor. Und im privaten Sektor sorgten Renovierer, Modernisierer und Öko-Investoren für eine deutliche Belebung der Geschäfte.“ Ergebnis: Mit 644 Millionen Euro lagen die Kundenforderungen zum Stichtag 31. Dezember um 54 Millionen Euro oder 9,1 Prozent über Vorjahresniveau. Unter Einschluss der Finanzierungen, die an Partnerinstitute aus dem genossenschaftlichen Verbund vermittelt wurden, verwalten die Mindener für ihre Kunden ein Kreditvolumen von 779 Millionen Euro.

 

Nicht ganz so dynamisch verlief die Entwicklung auf der Passivseite der Bilanz. Die hier gebuchten Einlagen von Kunden erreichten zum Stichtag ein Niveau von 744 Millionen Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,7 Millionen Euro (0,8 Prozent). Auch im Anlagebereich verwaltet die Volksbank für ihre Kunden erhebliche Vermögenswerte außerhalb ihrer eigenen Bilanz. Wertpapiere, Bausparverträge und Lebensversicherungen eingeschlossen betreut die Bank aktuell ein Anlagevolumen von 1,15 Milliarden Euro. Aufwärts ging es in 2011 auch mit der Bilanzsumme der Bank. Die Messgröße für den Geschäftsumfang einer Bank hat sich um 27 Millionen Euro (2,7 Prozent) erhöht. Zum Jahresende erreichte sie einen Stand von 1,032 Milliarden Euro.

Volksbank Mindener Land eG
BLZ: 49060127