Kaisersaal

Inhaber Arno Borcherding ist Gastronom aus Leidenschaft

Gegessen wird immer. Zu gegebenen Anlässen – oder auch mal einfach so -  gerne außer Haus. Allerdings haben die Gäste auch ihre Ansprüche: ein nettes Ambiente sollte es sein, freundlicher Service, und ein Essen, bei dem die Qualität stimmt - und der Preis natürlich auch.

Das alles bietet der Kaisersaal in Minden an der Königstraße. Denn hier kocht der Chef noch selbst: Arno Borcherding führt das Haus in vierter Generation.

1871: Gaststätte und Postkutschenstation

Gaststätte und Postkutschenstation
Gaststätte und Postkutschenstation

Die Mindener Traditionsgaststätte wird 1871 als Gaststätte und Postkutschenstation gebaut. 1904 erwirbt Heinrich Borcherding, der Urgroßvater des heutigen Inhabers, die Immobilie. 1962 – man ist mitten in den boomenden Wirtschaftswunderjahren nach dem Krieg und Großvater Wilhelm führt inzwischen die Gaststätte – erfolgt der Umbau des Gebäudes zu einem Restaurant. Der Kaisersaal erarbeitet sich mit seiner gutbürgerlichen Küche einen guten Ruf, ist Anlaufpunkt verschiedener Vereine und eine gute Adresse für Feiern aller Art.

Viele Jahre lang werden allerdings an Gebäude, Einrichtung und Speiseangebot keine größeren Änderungen vorgenommen. Die wachsende Konkurrenz  der Dorfgemeinschaftshäuser und das veränderte Kundenverhalten führen zur Entscheidung, den Saalbetrieb in den 1970er Jahren stillzulegen. Der Schwerpunkt liegt nun auf Gaststätte und Restaurant.

Arno Borcherding investiert in die Zukunft

Barlounge
Barlounge

Seit seinem 18. Lebensjahr arbeitet Arno Borcherding im Familienbetrieb mit, zusammen mit Vater Herbert und Mutter Erika. Ab Ende der 1980er Jahre, nach abgeschlossener Ausbildung zum Restaurantmeister, verantwortet er den Restaurantbetrieb. Als 1994 völlig überraschend sein Vater verstirbt, müssen die Weichen zwangsläufig neu gestellt werden. Arno Borcherding wird 1996 alleiniger Eigentümer, stellt sein Unternehmen neu auf und investiert in die Zukunft. Sein Finanzpartner: die Volksbank Mindener Land.

„In den Jahren 1998 - 2002 habe ich das Gebäude grundsaniert: die Dächer wurden neu eingedeckt, Heizungsanlage und Elektrik komplett erneuert, Fenster ausgetauscht, Dämmung eingebaut, die Fassade saniert,  Außenanlagen neu gestaltet, der Biergarten gepflastert und neu bestuhlt, der Festsaal modernisiert und  wieder in Betrieb genommen und die Einliegerwohnung ausgebaut.“ Gleichzeitig stellt sich Borcherding breiter auf: Er bietet zusätzlich Partyservice an, übernimmt Event- und Cateringaufträge außer Haus.

Loft am Kaisersaal

Loft am Kaisersaal
Loft am Kaisersaal

Um das Haus für neue – auch jüngere – Kunden, attraktiv zu gestalten, wird 2004 erstmalig die Inneneinrichtung umfangreich renoviert und das Betriebskonzept geändert. Die rustikale und mittlerweile altmodisch wirkende Gaststätte wird in ein modernes Restaurant mit Barlounge umgewandelt. Ein neuer Meilenstein: „Das ‚Loft am Kaisersaal‘, ein separates glasüberdachtes Sommer-Restaurant mit Außenbar, ist fertiggestellt. Das Konzept kennt man in Minden bisher nur aus dem Urlaub, ich erwarte davon eine weitere Image- und Umsatzsteigerung.“

Arno Borcherding und Andreas Pinchi
Arno Borcherding und Andreas Pinchi

Aktuell arbeiten neben Chef Borcherding drei feste Mitarbeiter und zehn Aushilfen im Betrieb. An den umsatzstärksten Tagen ist das gesamte Haus mit bis zu 250 Personen gleichzeitig belegt. Neben der Gesamtkoordination ist Arno Borcherdings Lieblingsplatz die Küche. „Die Basis unserer Saucen ist die Bratensauce des Chefs. Kein Pulver, keine Paste. Nicht im Kaisersaal.“, verspricht die Speisekarte. Das schmeckt man, und das ist Teil des Erfolgsrezeptes.

Volksbank Mindener Land als starker Partner

Arno Borcherding und Martin Bohnsack
Arno Borcherding und Martin Bohnsack

Und was sagt Arno Borcherding über seine Hausbank, die Volksbank Mindener Land?

„Meine Familie ist immer Kunde der Volksbank gewesen, ich selbst schon als Kind. Mit Martin Bohnsack, meinem Firmenkundenberater, bin ich sehr zufrieden. Ich kann mit ihm über alle Belange mein Unternehmen betreffend sprechen und finde Verständnis für meine Ideen. Herr Bohnsack kann sich in meinen Betrieb hineinversetzen und begleitet meine Planungen. Aktuell unterstützt die Volksbank mein Projekt ‚Loft am Kaisersaal‘. Für mein Ziel, den Betrieb durch innovative Investitionen attraktiv und auch technisch auf dem neuesten Stand zu halten und den Kaisersaal weiter als rentables Gastronomieobjekt zu führen, brauche ich eine Bank, die mir vertraut und der ich vertrauen kann. Und die habe ich!“

Wie dichtete schon Urgroßvater Heinrich-Karl zum 100-jährigen Bestehen:

„…im Kaisersaal in Minden
Ist das wahre Glück zu finden.
Getränke gibt es ohne Zahl
Und dem Gast fällt schwer die Wahl.

Es lebe hoch der Küchenmeister
Und die dienstbereiten Geister.
Exquisit in jedem Fall –
100 Jahre Kaisersaal!“

Dem ist nichts hinzuzufügen…