Wertvolle Tipps zur Kriminalprävention

Bericht zur MitgliederAkademie

Hilfsbereitschaft ist ein guter Charakterzug. Zu sehen, wenn andere Menschen Hilfe brauchen, und dann schnell handeln: so agieren viele Menschen intuitiv. Was aber, wenn genau diese Hilfsbereitschaft für kriminelle Handlungen ausgenutzt wird?

Kriminalhauptkommissar Hans-Joachim Dubbel nahm die Einladung der Volksbank Mindener Land gerne an und gab rund 40 Volksbank-Mitgliedern wertvolle Informationen zur Kriminalprävention. Aus seiner langjährigen Erfahrung informierte er über typische Verhaltensweisen der Täter/innen: Die Bitte um ein Glas Wasser oder Toilettenbenutzung beispielsweise, über die sie sich Zugang zur Wohnung verschaffen und blitzschnell nach Geld und Wertsachen suchen – und sie oft auch finden. Bei den Opfern entstehe nach einer solchen  Tat oft Scham über die eigene Gutgläubigkeit,  so dass teilweise sogar die Anzeige bei der Polizei unterbleibe.

Ganz falsch! – sagt Herr Dubbel, denn nur durch schnelle Veröffentlichung über Radio und/oder Tageszeitung könnten andere Menschen gewarnt und vielleicht weitere Taten verhindert werden.

Je älter Menschen werden, desto höher sei die Einbruchsangt, so Dubbel. Er hatte viele einfach umzusetzende Tipps zu effektiven Vorkehrungen parat – von Kastenzusatzschlössern bis zum Telefon am Bett oder dem Hinweis, bei längeren Abwesenheiten den Briefkasten leeren zu lassen usw., und beantwortete auch individuelle Fragen ausführlich.

Weitere Themen:  Enkeltrick, Kaffeefahrten und Versicherungsfragen bei entstandenem Schaden durch Kriminelle.

Mit geschärftem Bewusstsein, manche zusätzlich mit Stichpunkten für präventive Maßnahmen in der eigenen Wohnung, gingen die Volksbank-Mitglieder nach Haus. Fazit: Mit bestmöglichen Vorkehrungen gegen steigt das Sicherheitsgefühl - und damit die Lebensfreude!

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