Schüssler-Salze & Homöopathie

Bericht zur MitgliederAkademie

Was ist der Unterschied zwischen Schüssler-Salzen und Homöopathie? Durch die Potenzierung der Mittel wirken Homöopathie und die Biochemie nach Dr. Schüssler auf den ersten Blick sehr ähnlich. Der Wirkungsmechanismus von Biochemie und Homöopathie ist jedoch grundverschieden. Aber sind diese Therapierichtungen das richtige für mich, woraus bestehen sie und helfen sie wirklich den Schmerz zu lindern?

Auf diese und viele weitere Fragen fand Referentin Isabell Skowronek von der Nord-Apotheke Minden während ihres kurzweiligen Vortrages Antworten. In der ausgebuchten Veranstaltung mit rund 120 Volksbank-Mitgliedern präsentierte Frau Skowronek zunächst das Thema Homöopathie.

Der Begriff Homöopathie stammt aus dem Griechischen und kann mit „ähnliches Leiden“ übersetzt werden und wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Dr.med. Samuel Hahnemann begründet. Die Ähnlichkeitsregel ist eine der Grundprinzipien der Homöopathie, dabei müssen das Arzneimittelbild und Krankheitsbild übereinstimmen. Dies machte Frau Skowronek am Beispiel des Arzneimittelbildes der Küchenzwiebel deutlich. Die Ausgangssubstanzen bestehen zu 65% aus Pflanzen, zu 30% aus Mineralien und zu 5% aus Tieren. Des Weiteren wurden verschiedene Darreichungsformen präsentiert.

Im 2.Teil ihrer Präsentation ging es dann um die Schüßler-Salze. Dr. Schüssler entdeckte die gesundheitsfördernde Wirkung von mehreren Mineralsalzen,  die die Zellfunktion unterstützen. Man unterscheidet dabei die „Funktions-Salze“ und die „Ergänzungs-Salze“. Das wohl bekannteste der Schüßler-Salze ist wohl die „Heiße 7“. Es soll Krämpfe und weitere Schmerzen lindern. Frau Skowronek erklärte dabei auch, dass bei der Einnahme am besten 10 Tabletten in heißem Wasser aufgelöst und in kleinen Schlucken getrunken werden. Auch in Form von Bädern und Umschlägen, sind die Schüßler-Salze anwendbar.

Im Anschluss an die Präsentation wurden sehr angeregt Fragen gestellt und umfassend von Frau Skowronek beantwortet.

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