Fuckup Nights OWL Vol. X -
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Ein Event über hinfallen - scheitern - aufstehen!

Mit ihrer 10. Fuckup Night OWL waren die Veranstalter das erste Mal in Minden vertreten. Im voll besetzten Veranstaltungsraum in der Volksbank Mindener Land kamen zwei Referenten mit lokalem Bezug zu Minden zu Wort.

Johannes, 20 Jahre jung, berichtete von seinem extrem schnellen Aufstieg und der folgenden Expansion seines Unternehmens. Ein großer Fehler: Zu viele Aufgaben und Verantwortlichkeiten wurden auf andere übertragen, so dass der Bezug zum eigentlichen Produkt und dem Markt verloren ging. Das Ergebnis: „Wir waren einfach nicht mehr nah genug an der Zielgruppe und haben die Entwicklungen und Wünsche des Marktes nicht wahrgenommen.“

Bei Rebecca Soetebiers „schlimmsten Fuckups“ ging es um Führung, Verantwortung und Vertrauen. Aus ihren Erfahrungen brachte sie wertvolle Tipps mit: an den Stärken arbeiten, auch unangenehme Dinge ansprechen und den „täglichen Termin mit mir selber“ nicht verpassen. „Denn nur wenn es mir selber gut geht, kann ich auch für andere Gutes tun.“

„Einfach mal machen, es könnte ja geil werden“, so das Fazit ihrer Erfahrungen. Ein tolles Veranstaltungsformat, das viel Spaß gemacht hat!

"Fuckup Nights": Ein Format, das Ende 2012 in Mexiko gestartet wurde. Heutzutage finden regelmäßig Fuckup Nights auf der ganzen Welt statt. Die Idee ist, die Stigmatisierung die Misserfolge umgibt zu lösen und zu zeigen, dass diese wesentliche Bestandteile auf dem Weg zum Erfolg sind. Vor allem in Deutschland wird über Misserfolg eher geschwiegen. Die Fuckup Nights sollen genau dies ändern und es gestatten, ganz offen über das Scheitern zu sprechen. Außerdem können angehende Entrepreneure mehr von einer Geschichte des Scheiterns lernen als von einer Geschichte des Erfolges.