Volksbank Mindener Land: 2014 solide gewirtschaftet

Beratungsqualität als Schlüssel zum Erfolg

Das andauernde Niedrigzinsniveau belastet nicht nur die Sparer, sondern stellt auch für alle Kreditinstitute eine Herausforderung dar. Die Zinsspanne als wichtiger Ertragsfaktor gerät immer mehr unter Druck. In diesem schwierigen Umfeld äußert sich Volksbank-Vorstandssprecher Peter Scherf trotzdem zufrieden: „Unsere Bilanzsumme wuchs in 2014 um 6,6 Prozent auf 1,167 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis ist nach wie vor zufriedenstellend; es liegt in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.“ Dazu beigetragen haben 305 Mitarbeiter, davon 29 Auszubildende.

Von den rund 1,3 Milliarden Euro des betreuten Kundenvermögens entfallen 803 Millionen Euro (plus 5,3 Prozent) auf die so genannten bilanziellen Einlagen, also die Bestände auf Giro-, Festgeld- und Sparkonten. Weitere 485 Millionen Euro verwaltet das Institut für seine Mitglieder und Kunden in Form von Wertpapieren, Lebensversicherungen oder Bausparverträgen. „Um als Anleger vernünftige Renditen bei überschaubarem Risiko zu erreichen, ist die Vermögensstruktur das A und O,“ sagt der Generalbevollmächtigte Andreas Krüger. Grundlage für die Entwicklung einer individuellen Anlagestrategie bilden umfassende Analysen zur Gesamt-Vermögenslage und Risikoneigung des Kunden, die mit dazu beigetragen haben, dass Geldanlagen von Fremdinstituten auf die Anlagenseite der Volksbank Mindener Land geflossen sind.  „Die sehr gute persönliche Beratung der Bank wird durch die Ergebnisse aus dem Projekt ‚Genossenschaftliche Beratung‘ weiter intensiviert“.

Gefragt war die Volksbank Mindener Land im Jahr 2014 auch als Kreditgeber. Die Summe der Ausleihungen lag mit 740,7 Millionen Euro um 6,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Privates und gewerbliches Kreditgeschäft halten sich dabei in etwa die Waage. „Für Investitionen ist das niedrige Zinsniveau natürlich nach wie vor

interessant“, so  Vorstandskollege Dr. Klaus Michel. Eine wichtige Aufgabe sieht die Bank in der Vermittlung zinsgünstiger Darlehn der öffentlichen Hand. Insgesamt 286 Investitionen mit einem Volumen von 19 Mio. EUR aus privatem Wohnungsbau, Landwirtschaft und gewerblicher Wirtschaft konnten mit Hilfe des Instituts in den vergangenen zwölf Monaten über einen so genannten Programmkredit realisiert werden.

Geschäftsjahr 2014 der Volksbank Mindener Land
Das Geschäftsjahr 2014 in Zahlen

An ihrem geschäftlichen Erfolg wird die Volksbank ihre 32.756 Eigentümer beteiligen. Dabei erfolgt die Berechnung für 2014 erstmals nach dem im Vorjahr eingeführten VR-MitgliederBonus-Konzept. Durch die Kombination einer Basis-Dividende mit einer von der Produktnutzung abhängigen Bonusdividende werden Mitglieder mit einer umfangreichen Geschäftsbeziehung belohnt.

Die Volksbank Mindener Land ist in den vier Kommunen Hille, Minden, Petershagen und Porta Westfalica für ihre Mitglieder und Kunden an insgesamt 32 Stellen (darunter vier reine SB-Standorte) präsent. Bis Ende 2017 werden mehrere Standorte zu insgesamt 22 Geschäftsstellen (darunter ein SB-Standort an der Marienstraße)  zusammengelegt, die dann baulich und technisch eine höhere Qualität aufweisen.  „Wir tragen damit den Kundenströmen Rechnung und können an den einzelnen Standorten mehr Service- und Beratungsqualität anbieten“, erläutert Scherf. „Aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt zur Wettbewerbsstärkung für die Zukunft.“

Mit einem Aufkommen von rund drei Millionen Euro ist die Volksbank Mindener Land einer der größeren Steuerzahler in ihrem Geschäftsgebiet. Darüber hinaus hat die Bank sich auch im Jahr 2014 wieder in erheblichem Maße finanziell für das Gemeinwohl engagiert. Kindergärten, Schulen, Vereine, Kirchen und andere Institutionen aus dem Geschäftsbereich wurden mit insgesamt 290.000 Euro gefördert.