Vertreterversammlung am 27. April 2017

Zur Vertreterversammlung der Volksbank Mindener Land konnte der Aufsichtsratsvorsitzende Heinrich Meier 93 Vertreterinnen und Vertreter sowie weitere Ehrengäste im Viktoria-Hotel begrüßen. Als Parlament für 32.700 Mitglieder (Scherf. „Wir sind die mitgliederstärkste Personenvereinigung im Mindener Land“) erhielten sie Informationen rund um „ihre“ Bank.

Vorstandssprecher Peter Scherf zeigte die Entwicklung im Bankenumfeld auf. Besonders mit den Themen Digitalisierung und dem daraus resultierenden Kundenverhalten beschäftige sich die Bank nachhaltig. Aufstrebende Fintech-Unternehmen böten auch im Bereich der Finanzdienstleistungen neue Lösungen an, die die Volksbank Mindener Land beobachte und gegebenenfalls in ihre Überlegungen einbeziehe. Danach präsentierte er den Jahresabschluss 2016. Trotz des schwierigen Umfelds äußerte sich Peter Scherf zufrieden: „Unsere Bilanzsumme wuchs in 2016 um 0,4 Prozent auf 1,185 Milliarden Euro.“

Nach wie vor favorisierten die Kunden die konservative Geldanlage, vorwiegend in Sichteinlagen, so Scherf. Er appellierte zur Nutzung der genossenschaftlichen Beratung, um hier mögliche Anlagealternativen zu finden. Vorstandsmitglied Udo Napp erklärte die Erfordernisse aus „Basel III“ an die Eigenmittelausstattung – durch die abschmelzende Berücksichtigung des Haftmittelzuschlages als Eigenkapital ergäben sich auch hier höhere Anforderungen aus den vorgegebenen Regularien.

Wirtschaftsprüfer Johannes Richard (Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband) verlas das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung, die ohne Beanstandungen verlief.

Nach dem Bericht zum Geschäftsjahr 2016 erteilten die anwesenden Vertreter dem Vorstand und dem Aufsichtsrat Entlastung. Sie folgten dem Vorschlag auf Verwendung des Gewinns: Als Basisdividende werden den Mitgliedern 0,5 Prozent auf das Geschäftsguthaben ausgezahlt, der Wert eines Bonuspunktes wurde auf 1 Euro festgelegt. „Die Auszahlung von Basis- und Bonusdividende erfolgt in zwei verschiedenen Abrechnungen in den nächsten Tagen“, so Udo Napp.

Bei den Wahlen zum Kontrollgremium wurden die Aufsichtsräte Heinz Dieter Brockmeier, Friedrich Wilhelm Hüneke, Marcus Sill und Karl Christian Vahrenhorst für eine weitere Periode bestätigt. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden Katrin Reckeweg-Krüger und Dietrich Trölenberg.

Für die im Juli stattfindende Vertreterwahl, die im vierjährigen Turnus stattfindet, wurde abschließend der Wahlausschuss zusammengestellt.