Volksbank Mindener Land: Herausforderungen 2016 gemeistert

Beratungsqualität und Mitgliederförderung als Handlungsmaxime

Trotz des schwierigen Umfelds mit weiterhin historisch niedrigen Zinsen und der immer stärker werdenden Regulatorik äußert sich Volksbank-Vorstandssprecher Peter Scherf zufrieden: „Unsere Bilanzsumme haben wir in 2016 stabil gehalten.“

Das betreute Kundenvermögen ist auf rund 1,4 Milliarden Euro (plus 4,85 Prozent) angestiegen und entfällt immer noch mit einem hohen Anteil auf kurzfristige Sichteinlagen und Tagesgeldkonten. Dies spiegelt das hohe Sicherheitsbedürfnis der Kunden wider und geht somit zu Lasten ihrer Rendite. „Wir freuen uns, dass unsere Mitglieder und Kunden uns ihr Vermögen verstärkt anvertrauen. A und O ist dabei die bedarfsgerechte Vermögensstruktur. Nur so lassen sich noch vernünftige Renditen bei überschaubarem Risiko erreichen“, rät Vorstand Udo Napp. Die Auswirkungen der Niedrigzinsphase werden die Vermögenslage noch über einen längeren Zeitraum begleiten. Daher wird die Volksbank Mindener Land in 2017 ihre Beratungsinitiative „LOS geht’s“ fortsetzen, um ihren Kunden einen nachhaltigen Vermögensaufbau – ohne die Vermögenssicherung zu vernachlässigen – zu ermöglichen.

Trotz eines erfreulichen Kreditneugeschäftes ist das Volumen der betreuten Kundenkredite mit minus 1,96 Prozent auf rund 845 Millionen Euro leicht rückläufig. „Insbesondere haben unsere Kunden ihre überschüssige Liquidität nicht angelegt, sondern zur Rückführung ihrer Kredite genutzt“, erläutert Udo Napp. Mit insgesamt 120 Millionen Euro vermittelten Krediten in den genossenschaftlichen Verbund erfuhren diese Speziallösungen einen Zuwachs von 6,19 Prozent.

Volksbank Mindener Land: Geschäftsjahr 2016
Volksbank Mindener Land: Geschäftsjahr 2016

An ihrem geschäftlichen Erfolg wird die Volksbank ihre 32.730 Eigentümer beteiligen. Mit dem VR-MitgliederBonus-Konzept werden erneut besonders Mitglieder mit einer umfangreichen Geschäftsbeziehung belohnt.

Die Volksbank Mindener Land ist in den vier Kommunen Hille, Minden, Petershagen und Porta Westfalica für ihre Mitglieder und Kunden an insgesamt 23 Stellen (darunter zwei reine SB-Standorte) präsent. „Das im Jahr 2014 begonnene Filialkonzept sehen wir als laufenden Prozess, den wir zur Stärkung unserer zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit weiter umsetzen werden“, so Peter Scherf.