Engagement der Volksbank Mindener Land 2017: Mehr als nur Zahlen

Die Volksbank Mindener Land übernimmt Verantwortung für die Region, die sie in ihrer „Förderbilanz“ erfasst. Ob bei der ökologischen Energieerzeugung, der Auftragsvergabe an heimische Unternehmen, als Steuerzahler oder Arbeitgeber: die Volksbank engagiert sich auf unterschiedlichsten Gebieten im Mindener Land. Ihrem Gründervater Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag hätte, würde das sicher gefallen.

Kindergärten, Schulen, Vereine, Kirchen und andere Institutionen aus dem Geschäftsgebiet wurden 2017 mit insgesamt 368.000 Euro gefördert. Dabei entscheiden regionale Mitglieder-Beiräte mit, welche Projekte besondere Förderung erhalten sollen – für die Volksbank ein Baustein zur gewünschten Mitbestimmung durch die Mitglieder.

Förderbilanz 2017 der Volksbank Mindener Land

„Hilfe zur Selbsthilfe“ für Vereine bietet zusätzlich die 2014 eingeführte und inzwischen etablierte Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“. Bereits 41 Vereine nutzten diese Möglichkeit der Projektfinanzierung. Insgesamt kamen schon mehr als 158.000 Euro zusammen. Und die Projekte sind so vielfältig wie der Ideenreichtum in den Vereinen: Der 1. Ruderclub Petershagen konnte auf diesem Weg ein neues Ruderboot anschaffen. Gemeinsam mit dem Gymnasium Petershagen werden junge Ruderer jetzt noch besser ausgebildet. In Nammen gibt es seit dem letzten Sommer eine neue Hammer- und Diskuswurfanlage, und die Kleinsten der KiTa Rappelkiste am Albert-Schweitzer-Haus freuen sich über ein neues Klettergerüst, an dem sie ihren Bewegungsdrang altersgerecht ausleben können. „Auch das verstehen wir unter Förderung unserer Region: die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements und somit der Menschen im Mindener Land“, begründet Vorstandsmitglied Udo Napp diese Art der Vereinsförderung seines Hauses.

Besonders erfreut ist man in der Volksbank Mindener Land über das Siegel „Familienfreundliches Unternehmen Ostwestfalen 2017“,  das die Bank nach eingehender Prüfung führen darf. Die Jury aus Vertretern des Kreises Minden-Lübbecke, des Arbeitgeberverbandes Minden-Lübbecke, der Interessengemeinschaft Standortförderung Minden-Lübbecke, der IHK Ostwestfalen, der Handwerkskammer OWL und des Kompetenzzentrums Frau und Beruf OWL, machte sich ein Bild vor Ort und honorierte die Bemühungen um familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Dazu gehören garantierte KiTa-Plätze, flexible Teilzeitmodelle, die Möglichkeit der vorübergehenden Reduzierung der Arbeitszeit und ein „Patenmodell“: Junge Eltern werden durch ihren „Paten“ während ihrer Elternzeit über betriebliche Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten. Auch für die Pflege betagter Eltern gibt es unterstützende Angebote.

Vorstandsmitglied Udo Napp dazu: „Der Wille, zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben beizutragen, ist in unseren Führungsgrundsätzen verankert. Das steigert die Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und macht uns zu einem attraktiven Arbeitgeber. Wir werden diesen Weg fortsetzen.“