Weihnachtsspende der Volksbank Mindener Land für Hospizarbeit in Minden

„Weil Sterben zum Leben gehört.“ So lautet ein Leitsatz des Hospizkreises Minden e.V.

Er sagt aus: Sterben und Tod gehören aus der Tabuzone herausgeholt. Daran arbeitet der Verein seit über 25 Jahren und hat schon vielen Menschen – Patienten wie Angehörigen – durch entlastende Gespräche und fachlichen Beistand verlässliche Unterstützung geben können.

Vier hauptberufliche Mitarbeiter/innen koordinieren die Arbeit in einem Netzwerk mit Verbänden, Pflegediensten, Alten- und Pflegeheimen, dem Johannes Wesling Klinikum, dem stationären Hospiz (Volker-Pardey-Haus) und weiteren sozialen Einrichtungen. Über 50 ehrenamtliche Sterbe- und 10 Trauerbegleiter stehen Schwerstkranken und ihren Angehörigen im letzten Lebensabschnitt zur Seite, wo auch immer sie sich befinden. „Die Sterbe- und Trauerbegleiter wenden sich den Menschen bedingungslos zu. Das ist unbezahlbar“, findet Peter Scherf, Vorstandssprecher der Volksbank Mindener Land. Geld ist aber immer wieder ein Thema. Denn nur ein kleiner Teil der anfallenden Kosten wird über staatliche Zuschüsse abgedeckt. Ohne finanzielle Unterstützung durch Mitglieder und Spenden würde der Verein seine Kosten nicht decken und seine großartige Arbeit nicht leisten können.

Grund genug für die Volksbank Mindener Land, die traditionelle Weihnachtsspende in Höhe von 5.000 Euro dem Hospizkreis Minden zukommen zu lassen. Helmut Dörmann, einer der hauptamtlichen Koordinatoren des Hospizkreises, zeigt sich sehr erfreut über den Volksbank-Besuch mit symbolischer Scheck-Übergabe. „Jede Spende hilft uns zu helfen und zeigt uns außerdem, dass unsere Arbeit gesehen und geschätzt wird. Dafür sagen wir Danke!“

Weihnachtsspende der Volksbank Mindener Land für Hospizarbeit in Minden
Ein symbolischer Scheck wechselt den Besitzer von Peter Scherf, Volksbank Mindener Land (re.) zu Helmut Dörmann, Hospizkreis – der entsprechende Betrag ebenso.